Wir bitten dringend um Spenden oder Patenschaften für unseren Gnadenhof wo misshandelte Tiere ein liebevolles Zuhause gefunden haben....weshalb erklären wir Ihnen nachstehend:

 

 

Seit 18 Jahren geben wir Katzen die zum Teil schwer misshandelt wurden ein Zuhause.

  • Viele sind traumatisiert, haben seelischen und körperlichen Schaden genommen.
  • Viele brauchen dauerhaft Medikamente um ihr Ueberleben möglich zu machen.
  • Viele müssen oft die Hilfe der Tierärztin in Anspruch nehmen, da die Schwere des Erlebten Spuren hinterlassen hat.

So oft sind wir überfordert mit den vielen Arztrechnungen, den Operationen und den Medikamenten die nötig sind. Heute sind wir ans Limit gekommen und fragen uns bange, wie wir dies in Zukunft bezahlen sollen. 

Im Namen all dieser Tiere (einige erzählen im Anschluss an diese Seite ihre Geschichte) die bei uns ein liebevolles Zuhause geniessen danken wir für jede Spende und mag sie noch so klein sein. 

Wie man spendet kann man unter dem Link "Spenden" lesen.

Man kann uns auch besuchen kommen, einfach vorher anmelden.

 

Nun erzählen ein paar unserer Katzen ihre Geschichte:

 

 

 

Pete

Ich komme ursprünglich von Malta. Dort wurde ich von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Man liess mich einfach liegen. Ich hatte schlimme Verletzungen und mein Zustand war sehr schlecht.....durch den Unfall konnte man eines meiner Augen nicht mehr retten. Durch die lange Pflege von Carol und Robert wurde ich wieder gesund und bin heute wie die beiden sagen...ein kleiner aufgestellter Kater.

 

Peppi (Patenschaft: Beatrice Messerli)

Ich komme auch aus Malta. Man fand mich als kleines Kätzchen hilflos auf der Strasse. Leider musste ich sehr sehr viel leiden.....man hat mir den Schwanz angezündet......zusätzlich sehe ich nur noch zu ca. 50% bzw. sehe noch Umrisse. Als mich Carol & Robert in Malta geshen haben, hoffte ich so sehr, dass mich die beiden in die Schweiz nehmen, da die Tierärzte in Malta keine grossen Erfahrungen mit Augenproblemen haben.

Sie haben mich mitgenommen!!!

Ich fühle mich so wohl hier - jedoch hat meine Seele noch sehr grosse Wunden hinterlassen - doch die beiden machen alles, dass ich das Erlebte irgendwann vergessen kann.

 

Simba & Fanny

 

Simba & Fanny sind Geschwister und kommen von einem Bauernhof in Bachs wo wir 4 Jahre lebten. Am Anfang waren sie total scheu (wie halt die meissten Bauernhofkatzen sind). Wir haben sie immer gefüttert auf unserer Terrasse und Simba bekam immer mehr das Vertrauen zu uns. Eines abends kam Simba auf die Terrasse und sackte immer in sich herein......wieder mal Notfalltierarzt....die Ohren waren voll von Milben  und es ging ihm gar nicht gut zusätzlich hatte er Gleichgewichts-Störungen. Wir haben ihn dann behandelt und es kam wieder alles gut ausser die schräge Kopfhaltung (sieht man jetzt nicht auf dem Bild), auch nach der Kastration blieb diese Kopfhaltung. Dies stört ihn aber nicht. Er ist eine ausgesprochene liebe Katze und er liebt es gestreichelt zu werden jedoch die scheu vor Fremden ist ihm geblieben. Sein bester Freund ist der Simbad!! Sie haben fast den gleichen Namen und lieben sich überalles.

Fanny war immer extrem scheu und da wir keine Katzen vom Bauern kastrieren durften (dies ist ein Thema wo ich unter Tierhilfe Schweiz geschrieben habe) wurde sie natürlich nach einiger Zeit trächtig. Als sie dann plötzlich zu uns reinwollte - habe ich noch gedacht, "ja sie wird ja wohl nicht die Kleinen bei uns gebähren".....am darauffolgenden morgen bin ich von feinen kreischenden Katzenbabys aufgewacht. Fanny hat doch tatsächlich ihre Babys in unserem Schlafzimmer geboren. Für uns war dies eine enorme Vertrauens-Zuneigung. Sie hat sich super um die Kleinen gekümmert und wir haben schöne Plätze gefunden. Tja von diesem Moment an wollte Fanny nicht mehr von uns weichen. Wir haben sie dann kastrieren lassen und sie lebt friedlich - obwohl immer noch einwenig scheu - mit uns zusammen.

 

Sissi

Ich komme ebenfalls aus Malta und lebte bis zu meinem 10. Lebensjahr bei einem Maltäser. Hatte auch mal einen Unfall, daher habe ich auch ein Stummelschwänzchen. Als dann mein Besitzer gestorben ist, kam ich in diese Katzenstation zu Janine. Dachte mir, dies wird wohl mein Endplatz sein, den wer nimmt schon eine Katze die bereits 10 Jahre alt ist?

Aber nein ich habe mich getäuscht, ich durfte auch zu Carol & Robert gehen, denen es egal ist wie alt eine Katze ist.

Was für ein Glück hatte ich!!! Ah ja mein Name Sissi trage ich zu recht - ich bin einfach die Kaiserin!

Leider habe ich sehr starke Gingivits und deshalb bin ich immer in Behandlung bei meiner lieben Tierärztin. 

Princess

Princess kommt auch von Janine. Sie war schon lange in der Krankenstation - sie hatte keine Chance auf Vermittlung, da sie zu scheu war....Robert fand dann, dass wir ihr doch eine Chance geben wollen. Also kam Princess mit uns nachhause. Sie liebt die Gesellschaft sehr und ist meisstens bei uns - tja das Thema Tierarztbesuch ist ein anderes........sehr sehr schwierig zu handlen.

 

Mamou

Mamou kommt aus Santorini. Als wir dort Ferien gemacht haben, war sie mit ihren Kitten immer bei uns auf der Terrasse. Sie war ausgemagert und ihre Kitten auch. Mamou ist so eine liebe Katzen die nur Streicheleinheiten wollte. Wir gingen dann zum Tierarzt und haben alle 3 behandeln lassen, geimpft und gechipt. Vorsichtshalber haben wir einen Transportkorb organisiert und am Abreisetag um 05.00 Uhr standen alle 3 vor unserer Türe - tja dies war für uns eindeutig ein Zeichen, dass sie mit uns kommen wollten. Die zwei Kitten haben wir dann in Bülach vermittelt und Mamou hat bei uns ihren Lebensplatz.

 

Gala

Gala hat eine traurige Geschichte. Sie lebte bei einer Familie in Spanien und als das Baby kam wurde sie nicht mehr beachtet. Gala hat dann reingemacht und man wollte sie loswerden. Irgendwann hatte sie auch einen Autounfall, ihr Schwanz ist eingecknickt. Sie kam dann zu einer Tierschützerin und durch eine Organisation in Basel in die Schweiz. Noch etwas am Rande, Gala ist eine Siam-Katze....auch Rassekatzen werden einfach entsorgt!! Doch auch hier hatte sie kein Glück mit dem Platz - also rufte mich dann die Kollegin aus Basel an und hat mich gefragt ob ich dringend Gala aus diesem schlimmen zuhause abholen könnte. Ich stutzte natürlich am anfang, da Gala eine Einzelkatze war.......natürlich fragte mich dann die Kollegin, ob Gala bei uns bleiben durfte.....sie lebte lange einfach in einem Zimmer bei uns (die Türen waren immer offen) dort fühlte sie sich einfach sicher und geniesste ihr Leben. Tja und siehe da - vor ca. 3 Monaten ist sie runter zu uns gekommen und jetzt bleibt sie dort und ist total aufgeblüht. Wir haben Gala seit 5 Jahren.......dies zum Thema Geduld mit Katzen.

Lucky

Lucky haben wir mit nur 6 Wochen in einem Container auf Santorini gefunden. Er schreite seinen Hals wund.......seine Geschwister lagen schon alle tod neben ihm. Er hatte nur Durchfall und hat erbrochen - von den Flöhen und Milben sprechen wir gar nicht......habe ihm keine guten Chancen gegeben..... Es war ja wieder mal ein Sonntag und alles auf der Insel war zu. Da wir immer Trockenfutter dabei haben gab ich ihm einfach dies.......und siehe da der kleine Knirps hat dieses Trockenfutter heruntergeschlingt und der Durchfall wurde besser. Auch habe ich ihn mit dem Frontline-Spray eingesprüht!! In der Schweiz dann konnten wir keinen guten Platz finden (ja das alte Lied.....gibt zuviele unseriöse Plätze) also durfte auch Lucky bei uns bleiben.

Leider hat Lucky seit langem einen Durchfall den wir nicht weg bringen. Wir waren schon 2 x Ultraschall machen und beim letzten Mal zeichnete sich der Verdacht von Krebs ab. Doch wir werden kämpfen ALLE gemeinsam und hoffen, dass er noch lange bei uns bleiben kann. Er ist eine ganz besondere Katze!

J.C.

J.C. kommt ursprünglich von Malta und ist leider taub. Er wurde in Malta in einer Garage ausgesetzt - das er dies überlebt hat grenzt an Wunder. (Bemerkung am Rande: J.C. ist eine Norwegische Waldkatze. wie bei Gala auch Rassekatzen werden einfach entsorgt!!)  Er war an verschiedenen Plätzen platziert wo es nicht ging. Nach diesem hin und her haben wir uns entschlossen, ihn in unsere Katzengruppe zu integrieren. Der Anfang war alles andere als einfach.....J.C. hat eine sehr laute Stimme und fauchte alle anderen Katzen nur an. Unsere Katzen mussten sich auch zuerst daran gewöhnen, dass J.C. erschrickt wenn sie sich ihm näherten, da er ja nichts hört. Nach einigen Monaten hat sich dann die Situation gebessert und er ist heute zu 100% integriert in die Katzengruppe.

 

 

 

 

Für diese geretteten Katzen  - die durch den schlechten Start ins Leben und den traumatischen Erlebnissen -  brauchen wir immer wieder die Hilfe von den Tierärzten und mit den Rechnungen kommen wir sehr oft an unsere Grenzen, deshalb........DANKE für jede Spende und wenn sie noch so klein ist.


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